Schleppender Straßenbau: Förderung für Offroader angekündigt

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Flensburg. Der BMVDI verspricht Käufern von Offroadern künftig satte Subventionen. So können im Straßenbau bis 2018 mehrere Milliarden Euro gespart werden. Der desolate Zustand der deutschen Straßen wird damit starke Zuwächse für Enduro- und Geländewagenhersteller bedeuten. Käufer die sich noch in diesem Jahr für ein geländetaugliches Fahrzeug entscheiden, erhalten zudem eine Gratis-Navigationskarte für besonders durchlöcherte Bundesstraßen.

Motorradfahrer auf der A2 zwischen Bielefeld und Hamm.

Motorradfahrer auf der A2 zwischen Bielefeld und Hamm. Bild: ampnet

„Wir sind stolz, endlich eine Lösung gefunden zu haben, die den Straßenbau künftig entlastet“, verkündete Bundesverkehrsminister Ramsauer am Morgen über seinen persönlichen Videoblog. So werden marode Straßen für die nächsten zehn Jahre nicht angetastet, um den Bürgern „uneingeschränkten Geländespaß“ zu bieten. Endurohersteller wie KTM haben ihre Kooperation bereits angekündigt. Noch arbeite man in der Schweizer Motorradschmiede jedoch an technischen Lösungen, die das Befahren sicher genug machen. Man sehe sich vor besondere Herausforderungen gestellt, erklärte heute ein Unternehmenssprecher. Durch die langjährige Dakar-Erfahrung werde man jedoch innerhalb der nächsten Monate passende Fahrzeugkonzepte vorlegen können.

Wie heute zudem aus internen Quellen der Bundesregierung bekannt wurde, sei der SUV-Wahn der letzten zehn Jahre mit der Automobillobby abgesprochen gewesen. Automobilhersteller konnten so ihre überteuerten Geländewagen absetzen, die unserem Staat nun eine Menge Geld sparen. Mit vielen Modellen könne man bedenkenlos auch durch größere Schlaglöcher fahren, hieß es vom Vorsitzenden der Lobby. Dazu zählten insgesamt drei Fahrzeuge: Die Mercedes-Benz G-Klasse, der Hummer H1 und der Toyota Land Cruiser. Alle anderen SUV müssten für die Benutzung auf deutschen Straßen umgerüstet werden, um teure Schäden am Fahrwerk zu vermeiden.

Die staatliche Unterstützung beim Kauf einer Enduro-Maschine beträgt 10 Prozent, bei geländetauglichen SUV sind es sogar 11,5 Prozent des Kaufpreises. (auto-skandal/nwo)







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