Karneval: Polizei erstattet 545 948 Anzeigen gegen Unbekannt

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Köln. In der Karnevalshochburg Köln, wo die Jecken in Kürze in voller Fahrt sind, hat die Polizei 545 948 Anzeigen gegen Unbekannt gestellt. Die Behörde will damit prophylaktisch alle Autofahrer anzeigen, die in der Karnevalszeit betrunken in Kostümen umherirren.

„Alle können nicht gefasst werden“, ist sich Bodo Wehrmann von der Polizei Köln sicher. Der Hauptkommissar hat die Anzeigen in der Behörde angeregt und stieß auf hellen Zuspruch. Zu lange sei man es bei der Polizei schon leid, Clowns, Krankenschwestern, Vampire und New-Kids-Imitate aus fahrenden Fahrzeugen erbrechen zu sehen und sie nicht schnell genug fassen zu können.

Tarnen sich jedes Jahr auf's Neue, um sturzbesoffen noch Auto fahren zu können: Pappnasen.

Tarnen sich jedes Jahr auf’s Neue, um sturzbesoffen noch Auto fahren zu können: Pappnasen.

In diesem Jahr ist in Köln alles anders. 545 948 Anzeigen entsprechen genau der Anzahl von Autofahrern, die rein statistisch gesehen Alkohol trinken, danach Autofahren und sich dazu vorsätzlich kostümieren. So seien die Anzeigen Platzhalter für später eintreffende Beschwerden von Anwohnern. „Damit können wir bei Vergehen, die uns Bürger mitteilen sofort sagen, dass es jemand von den bereits angezeigten Personen ist“. Danach werde dann irgendwann ermittelt, so Wehrmann.

Wie genau die Ermittlungen aussehen sollen, ist jedoch noch nicht ganz klar. Laut einer Pressemitteilung der Polizei Köln habe man bereits Rücksprache mit den Universitäten gehalten, um später feststellen zu können, zu welchen Kostümen bestimmte Menschen tendieren und wer welches gekauft hat. Grundlage dafür seien die Einkaufsgewohnheiten, die auf Basis der Deutschlandcard ermittelt werden. Auch WhatsApp und Facebook sind für die Ermittlungen im Gespräch, da hier die Daten noch viel einfacher zu bekommen sind.

Hintergrund der Anzeige war auf Nachfrage von Auto-Skandal im Übrigen nicht, dass die Polizeibehörde frei haben und auch Karneval feiern möchte. „Wir werden an Karneval, hier unserer Arbeit nachgehen, Anrufe beantworten und ’ne Kiste Bier […] – können Sie das rausschneiden?“, betonte Hauptkomissar Wehrmann. (auto-skandal/ka)







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