OEMs bieten Bio-Kits fürs Blech

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Gelsenkirchen. Ab sofort bietet der Zubehörhandel Bio-Kits für Fahrzeuge an. So gehören Gestrüpp, Ahornblätter, Tannenzapfen, Moos und ausgestopfte Eichhörnchen zu den Bauteilen. Die Kits sind fahrzeugspezifisch zusammengestellt und unterstützen den Charakter der Fahrzeuge. Hintergrund der neuen Zubehörwelle ist eine erhöhte Akzeptanz in der Bevölkerung und die Angst vor Anschlägen durch Freizeit-Ökos.

Wird von Weltverbesserern nicht mehr als umweltverpestender Angeberwagen erkannt, obwohl der Besitzer während eines Auto-Skandal-Interviews eine Mappe mit Muskelbildern von sich mitgebracht hat: Golf.

Wird von kaum jemanden als Angeberwagen erkannt, obwohl der Besitzer während eines Auto-Skandal-Interviews eine Mappe mit Muskelbildern von sich mitgebracht hat: Golf.

Zuletzt wurde ein neuer Mercedes in Köln von Greenpeace-Mitarbeitern besetzt, um gegen die Verwendung von Kunststoffen und moderner Technik zu protestieren. Unter Einsatz mehrerer BGS-Einheiten mussten die 15 Aktivisten, die sich mit ihren Haaren zu einem Knäuel formiert hatten, aus dem Fahrzeug entfernt werden.
Mit den Bio-Kits kann nun jeder Autofahrer sein Fahrzeug in ein rollendes Reformhaus verwandeln und nach außen tragen, dass ihm die Natur so wichtig ist, dass er sein Fahrzeug damit ausstattet. Ziel ist der Schutz vor derartigen Aktionen. Auch technisch soll es neue Entwicklungen geben. So ist zum Beispiel geplant, Luftfilter aus abgerissenen CDU-Plakaten anzubieten oder Sitze aus der Haut von Organspendern herzustellen, um die Tierzucht reduzieren.

„Für uns ist es ein einträgliches Geschäft, für den Kunden die Möglichkeit, sein Fahrzeug ohne Spuckies und Kratzer durch Berlin-Kreuzberg zu bewegen“, fasst Wanda Lismus, Sprecherin der Initiative „Bio.um.jeden.Preis“ zusammen.
Die ersten Bestellungen wurden bereits entgegen genommen. So geht ein mit Kompost verzierter Porsche Cayenne demnächst zu einem Kunden in Frankfurt. Dieser habe laut Aussagen der Sprecherin seit Jahren damit zu kämpfen, dass sein Fahrzeug als „Kapitalistenschleuder“ von Passanten verschrien werde, obwohl er sogar ein Hybrid-Logo aufgeklebt habe. (auto-skandal/bl)







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