Nürburgring soll Verkehrsübungsplatz werden

Tweet about this on TwitterShare on Google+Share on FacebookEmail this to someone

Nürburg. Der legendäre Nürburgring, insbesondere der Abschnitt Nordschleife, der auch als „Die Grüne Hölle“ bekannt ist, soll nach und nach zum Verkehrsübungsplatz umfunktioniert werden. Pietro Nuvolini gab heute in einem Interview bekannt, dass die neuen Geschwindigkeitsbeschränkungen ein erster Schritt in Richtung Verkehrstraining für Autofahrer seien. Sukzessive sollen die Geschwindigkeitsbeschränkungen verschärft werden, um Hobbyrennfahrer und Automobilhersteller von der Strecke fern zu halten. Eine Umweltzone ist der Anfang.

In Kürze wird die Nordschleife zur Umweltzone erklärt, anschließend wird hier umweltfreundliches Fahren geübt.

In Kürze wird die Nordschleife zur Umweltzone erklärt, anschließend wird hier umweltfreundliches Fahren geübt.  Bild: ampnet

„Mit der Tradition, eine Rennstrecke für schnelles Autofahren zu nutzen, wollen wir brechen“, erklärt Nuvolini. Die Zeiten der Autorennen, schlimmen Unfälle und Umweltverschmutzung seien demnächst vorbei, hieß es weiter. Als erster Schritt wird die Norschleife zur Umweltzone. So soll die Nordschleife bis 2018 von Hobbyrennfahrern und erfolgssüchtigen skrupellosen Sportwagenherstellern nach und nach entvölkert werden, um Platz für einen internationalen Verkehrsübungsplatz zu schaffen. Wichtige Abschnitte, wie das Brünnchen, sollen für Fahrsicherheitstrainings mit Hybrid- und Elektrofahrzeugen genutzt werden. „Bei der Rekordfahrt von Koenigsegg haben wir nun die Notbremse gezogen. Für Porsche hätten wir vielleicht noch eine Ausnahme gemacht aber für die Skandinavier werden wir hier kein Risiko auf uns nehmen!“, betonte Nuvolini.

„Ruhiges Fahren im sicheren Bereich macht Spaß und tut keinem weh“, freut sich Hannelore Schlafmann aus Bonn auf Nachfrage von Auto-Skandal. Die Dame, die bisher den Weltrekord im Ressourcenschonen beim Autofahren hält, wartet schon sehnsüchtig auf ihr erstes Fahrsicherheitstraining in der „Grünen Hölle“. Hier wird sie vor Zuschauern erstmals die magische Marke von 40 km/h überschreiten – natürlich nur sofern alles glatt geht.

Aktuell protestieren Autofans aus aller Welt gegen die Umfunktionierung ihres Vollgas-Mekkas. Der BMW-Club Köln drohte unterdessen an, drei Monate am Stück Burnouts vor dem Gelände zu ziehen, um zukünftige Öko-Kunden abzuschrecken.

Wird in Kürze zur Bastel- und Lernwerkstatt für PS-Junkies: Hyundai-Testcenter am Nürburgring.  Bild: ampnet

Wird in Kürze zur Bastel- und Lernwerkstatt für PS-Junkies: Hyundai-Testcenter am Nürburgring. Bild: ampnet

Nuvolini sieht dem Trubel gelassen entgegen: „Wir haben einen Auftrag der Umwelt und den Kindern gegenüber. Dieser heißt: Schonung.“. So laufen unterdessen schon Brainstormings zu einem neuen Namen für die Nordschleife. Statt „Grüner Hölle“ stehen zum Beispiel „Green Heaven“ oder „Clean & Safe“ auf dem Plan. Welcher dieser Namen den dann größten Verkehrsübungsplatz der Welt zieren wird, zeigt sich in den kommenden Wochen. Zu ersten Testfahrten hat sich unterdessen James May, alias „Captain Slow“ der BBC-Serie „Top Gear“ angekündigt. Dies soll unter anderem der Grund dafür sein, dass Jeremy Clarkson aus der Serie flog. Ein Disput mit James May, in dem Clarkson drohte, Kressesamen in seinen neuen Tesla Model S zu werfen, eskalierte offenbar in den Studios der BBC.

Wie genau der Verkehrsübungsplatz an der Nürburg unterdessen gestaltet wird, steht noch nicht fest. Sicher ist allerdings, dass die bisherigen Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht die einzigen bleiben werden. Langsam wollen die Veranstalter „anziehen“ und die Nordschleife damit zu einer der „sichersten Straßen der Welt“ machen. An Verkehrsrowdys, chauvinistische Prahlhänse und umweltverpestende Kautschukmörder werde unterdessen auch gedacht: „Wir werden vermutlich ein neues Center mit Computerspielen und Simulatoren zur Verkehrserziehung einrichten, hier suchen wir auch das Gespräch mit den Menschen, um sie während Workshops und Bastelkursen pädagogisch in die Vernunft zu begleiten. (ampnet/nfs)







5 Comments

Add a Comment
  1. Es ist echt krank was da am ring immer wieder passiert!! Das ist jetzt die Höhe!

  2. Scheiss Politiker, das ist immer noch eine Renn strecke und kein kindergarten spielplatz.
    Die Umweltzone zu errichten bringen so viel wie einem Elefanten zu sagen er darf nicht mehr scheissen

  3. Ihr habt se doch nimma all!!!
    Dann wundert euch nicht wenn das alles demnächst auf der Straße stattfindet

  4. Sind die Planer am Ring total uebergeschnappt. Sowas kann doch nicht wahr sein. Der weltbekannte Nuerburgring soll so missbraucht und kaputt gemacht werde. ARMES Deutschland. Findet sich für dieses gruene Vorhaben keine andere Strecke. Einfach erschreckend und traurig.

  5. Wir freuen uns schon sehr auf diese Änderungen und haben uns bereits mit unseren S-E-Bikes angemeldet. Wir haben bereits die Mitglieder angewiesen nicht zu schnell zu fahren!

    Diese Änderungen zeugen vom erneuten Mut der Betreiber und passen voll in die Zeit! RESPEKT.

    Unser E-Mobil-Club wird sicher viele Veranstaltungen organisieren und an Sicherheittrainigs teilnehmen. Gerade ältere Menschen sollten auch im Umgang mit den „E-Gehhilfen“ geschult werden. Da gerade ältere Menschen die Geschwindigkeit (20 km/h) oft völlig unterschätzen!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    Investigative Partner
Apfelfront | aXXarc | Berliner Herold | Beste Zeitung | Der Enthueller | Der Postillon | Die Tagespresse | Die Weltpresse | Dummerang | Eine Zeitung | Elbpresse |
Exot Magazin | Grillratte | Kontrageil | Kojote Magazin | Swiss Lupe | Mutti der Libero | Neue Rheinpresse | Paramantus | Schnatterente | Schöneres Leben | XNews |

| Kontakt | | Impressum |

Auto-Skandal - Skandalöse Automobilnews brandheiß recherchiert und aufgetischt © 2015