Kraftpferd-Bundesamt will CO2-Ausstoß von Pferden höher besteuern

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Brüssel. Die EU plant, den CO2-Ausstoß von Pferden innerhalb der kommenden 2 Jahre um die Hälfte zu reduzieren. Hintergrund ist die vermehrte Verwendung von Pferden als Verkehrsmittel für den Arbeitsweg in Großstädten. Hier ist seitdem ein stark erhöhter CO2-Ausstoß messbar, der vor allem auf die Unwissenheit über die Ernährung des Kurzstrecken-Gauls zurückzuführen ist. Das Kraftpferd-Bundesamt will für Ernährungssünder die Steuern erhöhen.

Pferd Ssangyong

Weiß genau, wie man ein Pferd ohne großes Getöse in den Verkehr einfädelt: Dr. Angelika Trabert. Bild: ampnet

Jeder kennt es: Die Parkflächen sind voll mit behuften Vierbeinern, die gegenüber Passanten meist ein langes Gesicht ziehen und allenfalls durch Drohgebärden oder lautstarkes Furzen auf sich aufmerksam machen. Was Autofahrern und Spaziergängern in Großstädten seit langem ein Dorn im Auge ist, wird jetzt auch auf Ebene der Europapolitik ein handfestes Problem: In Städten wie Hamburg, München und Berlin ist aufgrund der Pferdewelle ein bis zu 50% erhöhter CO2-Ausstoß messbar. Zudem fühlen sich viele Anwohner von Mustang-Besitzern provoziert, die ihr laut furzendes Pferd vor ihrem Einfamilienhaus parken.

Dies geht laut EU-Umweltkomissar Vella vor allem auf die schlechte Ernährung der Pferde zurück. Viele der Öko-Verkehrsteilnehmer würden ihre Pferde mit „Erdklöpsen“ und Karottenbrot aus den AllNatura-Märkten überfüttern und sie so zu einer ständig pupsenden Gefahr für das Weltklima machen. Dem will die Komission einen Riegel vorschieben und in Zukunft das Steuern eines Pferdes im Straßenverkehr an einen Ernährungsführerschein binden. Speziell Reiter von Sportpferden, die im statistischen Wert extreme Heufresser seien, sollten im Umgang mit den Pferden mehr geschult werden.

Unterdessen versucht das Kraftpferd-Bundesamt (KPA) eine zusätzliche Besteuerung für Pferde zu erwirken, die an den BMI des Gauls gebunden sein soll. „Wenn das Pferd normal genährt ist und einen gesunden Eindruck macht, kommen auf die Pferdebesitzer keine erhöhten Kosten zu“, verspricht ein Sprecher des KPA. Zu vermeiden seien allerdings Kurzstreckenritte. „Es kann nicht sein, dass für etwas, das man auch zu Fuß erledigen kann, ständig das Pferd benutzt wird“, hieß es weiter.

Hintergrund: Besonders wenn Pferde nicht richtig warmgeritten werden, haben sie einen erhöhten Kalorienverbrauch und neigen zu unangenehmen Blähungen, die auch gegen den Emissionsschutz in Wohngegenden verstoßen können. Hier soll zukünftig eine Art Pferde-TÜV eingeschaltet werden, der die Huftiere einer Lautstärkemessung beim Ausstoß von Verdauungsgasen unterziehen wird. „Wir wollen hier nicht gute Mähne zum bösen Spiel machen, aber Ordnung muss sein“, erklärt Sven Hafer vom TÜV Rheinland.

Pferdebesitzer werden direkt über das KPA informiert, wann Prüfungen und gegebenenfalls Nachzahlungen der Pferdeverkehrssteuer anfallen. (auto-skandal/dg)







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