Erster männlicher MX-5-Fahrer entdeckt, der sein Auto nicht als Rennwagen betitelt

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Altwarmbüchen. Seit letztem Freitag existiert der erste männliche MX-5-Fahrer, der sein Auto nicht als Rennwagen bezeichnet. Der junge Mann war in einer Mazda-Vertretung aufgelaufen, um sich ein neues Exemplar des MX-5 zu bestellen. Statt, wie üblich, nach einer Sportausstattung mit Schalensitzen und Rennreifen zu fragen, bestellte er einfach die Grundausstattung. Der Vorfall war so erschütternd, dass der Verkäufer in die Psychiatrie eingeliefert werden musste. Er bekam vor Freude einen Nervenzusammenbruch.

„Es war als wenn Jesus persönlich zu uns gekommen wäre. So einen Fall haben wir hier in 26 Jahren Mazda MX-5 nicht erlebt“, erklärt Filialleiter Allesandro Di Feminino. „Hier gehen täglich Hausfrauen ein- und aus, die sich MX-5-Modelle ansehen. Mit denen kommen wir super zurecht und haben sogar selbst einen Handtaschenhalter für den Fußraum entwickelt, bei dem wir stolz sind, ihn als Geschenk des Hauses dazu geben zu können“.

Will mit einer rollenden Frauenhandtasche Porschefahrern nach dem eigenen Sieg die Hände schütteln: typischer weltfremder MX-5-Fahrer.

Will mit einer rollenden Frauenhandtasche Porschefahrern nach dem eigenen Sieg die Hände schütteln: typischer MX-5-Fahrer mit fortgeschrittenem Realitätsverlust.

Zu einem großen Teil kämen aber auch männliche Interessenten in das Autohaus. Diese würden meist mit ihrem besten Freund kommen, mit dem sie gemeinsam durchgehen, wie schnell der Neuerwerb in Kurven sei. „Aufgrund der Motorisierung hat Mazda ursprünglich keine Männer als Kundschaft eingeplant“, erklärt Verkäufer Fujimari Ishii. Über die Jahre hätten Männer dann doch Gefallen daran gefunden und würden mit ihren aufgemotzten Minicabrios auf Tankstellenparklätzen mit schnellen Kurvengeschwindigkeiten gegen das leistungstechnische Unvermögen des „Miata“ argumentieren. Mit solchen Fällen sei man auch in Verkaufsgesprächen häufig konfrontiert worden.

Ishii hat sich für solche Fälle Strategien zurecht gelegt: „Oft verweise ich in Gesprächen mit unseren Low-Budget-Rennfahrern darauf, dass richtige Fahrzeuge vielleicht besser für sie geeignet wären, wie z.B. ein gebrauchter Mazda RX-7„. Versuche, die oft kaum größer als ein Turnbeutel erscheinenden Männer von ihrem Irrglauben abzubringen, seien jedoch häufig gescheitert. Einige der potentiellen Käufer behaupteten sogar, dass ein MX-5-Fahrzeug aus dem Freundeskreis schneller als der Porsche 911 GT3 RS in der Kurve sei. „An diesem Punkt habe ich aufgegeben. Ich mache nur noch Dienst nach Vorschrift und dabei meist ein gutes Geschäft“, fasst Ishii seine Arbeit zusammen. „Ich meine, da kommen Leute rein, die glauben, dass sie mit einem Cabrio ein Rennen fahren können. Sowas muss man sich mal vorstellen!“.

MX5 NA, NB, NC

Ein Auto für kleine Damen sorgt bei Mazdavertretungen für große Diskussionen: Mazda MX5.  Bild: ampnet

Am vergangenen Freitag ist nun ein Wunder in der Filiale geschehen. Ein Käufer, der freundlich schien, nicht homosexuell ist und einfach nur einen schwarzen Mazda MX-5 kaufen wollte, kam in die Vertretung. Nach einer kurzen Probefahrt hielt er das Fahrzeug für geeignet, kleinere Einkäufe zu transportieren und eine schöne Zeit in der Sonne zu verbringen. Ein Kollege Ishiis, der nun in einer Nervenheilanstalt sitzt, kam mit der Situation nicht mehr zurecht und schüttete sich während des Gesprächs literweise warmen Sake über den Kopf, weil er das Gefühl hatte, dass er gleich kalt und tot umfallen würde. Laut seinen behandelnden Ärzten spricht er über den Käufer, der angesichts des Vorfalls anonym bleiben möchte, von einer Gotteserscheinung. (ampnet/gt)







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