Elektrofahrzeuge stellen Schließmuskeln auf die Probe

Darmstadt. Immer mehr Kunden von Elektrofahrzeugen klagen über Probleme mit ihren Schließmuskeln. Das geht aus einer Kundenumfrage des Elektroauto-Herstellers Tesla hervor. Demnach seien besonders Frauen in den leisen Fahrzeugen dazu gezwungen, quälende Blähungen zurückzuhalten, um Peinlichkeiten zu vermeiden. Abhilfe soll ein neues Akustiksystem schaffen, das Tesla als erster Hersteller ab Ende 2014 nachrüstet. Weitere Stromer-Marken werden voraussichtlich mitziehen.

„Den ersten Furz im Elektroauto kann keine Frau vergessen“, berichtet Prof. Vlad U. Lenssen, der die groß angelegte Studie auswertete. Speziell bei ersten Startvorgängen sei von Damen in Anwesenheit ihrer Mitfahrer gezielt flatuliert worden. Dass Sie dabei gehört werden war ihnen nicht bewusst. Tesla hat dieses Problem beim Verkauf einfach verschwiegen. „Beim Start ist man es von Verbrennungsmotoren noch gewohnt, dass der Anlasser auch hartnäckige Blähungen akustisch übertönt“. Entsprechend überraschend sei es zu ausgiebigen Peinlichkeiten im Fahrzeug gekommen infolge derer sich Frauen nicht mehr für ein Elektrofahrzeug erwärmen können. Männer hingegen sehen diese Eigenheit als In-Car-Entertainment an und wünschen sich eine Aufnahmefunktion im Radiosystem.

Tesla Model S Cockpit

Hier wird jeder Pups zum akustischen Erlebnis: Cockpit eines Tesla Model S. | Bild: ampnet

Tesla nimmt das Problem ernst und bietet für das aktuelle Model S ab Ende 2014 ein spezielles Akustiksystem für Damen an. Ein in den Sitz eingebauter Sensor soll Verkrampfungen im Schließmuskel erkennen. Unter dem Arbeitstitel „Farten-Messer“ wird das Gerät entwickelt. Der Clou: sobald der Sensor einen unmittelbaren Austritt von Darmgasen erkennt, wird der Pegel des Radios so angehoben, dass der darauf folgende Furz mit der Lieblingsmusik übertönt werden kann. Die von Männern geforderte Aufnahmefunktion für das Radiosystem soll bald in einem Firmware-Update bereit stehen. (auspuff/deg)

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