Elefantenrennen nur noch zweispurig erlaubt

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Berlin. Die Bundesbehörde für eilenden Güterverkehr (BEG) hat einem neuen Gesetzesentwurf zufolge vor, sogenannte Elefantenrennen nur noch auf zweispurigen Autobahnen zu erlauben. So sei der Überholvorgang des LKW sicher vor einer Irritation durch links vorbeiziehende Autofahrer und die Brummifahrer werden nervlich bei ihren oft zähen Rennen entlastet.

„Elefantenrennen erfordern viel Konzentration“, so ein Sprecher des BEG. Die Überholvorgänge dauerten oftmals bis zu zehn Minuten, weil der Nebenmann durch ein Gefälle an Fahrt gewinne. So werde dem überholenden LKW-Fahrer eine hohe Konzentration abverlangt, die auf dreispurigen Straßen zum Übersehen anderer Verkehrsteilnehmer führen könne.

Darf in Zukunft in Ruhe und ohne Irritationen beim Überholen ein Nickerchen machen: Brummifahrer.

Darf in Zukunft in Ruhe und ohne Irritationen beim Überholen ein Nickerchen machen: Brummifahrer.

Zudem sei es zu gefährlich, technisch besser ausgestattete Fahrzeuge an den LKW vorbei ziehen zu lassen, da diese im Vergleich zum langsamen Elefantenrennen so schnell seien, dass der Fahrer sie unmöglich identifizieren könne. Außerdem führe das zusätzliche Überholen eines Autos bei Brummifahrern zu Aggressionen, da ihnen bewusst werde, wie langsam sie gerade seien.

Auf zweispurigen Autobahnen tritt dieses Phänomen überraschenderweise gar nicht erst auf. „Wir sind der Lösung dieses Rätsels noch auf der Spur. Alles was wir derzeit sagen können, ist dass auf zweispurigen Autobahnen nur ein Fahrzeug überholen kann“, so Lutz Asfalter vom Institut für Verkehrsforschung am Mittwoch.

Der Gesetzesentwurf wurde bereits eingereicht. Sollte er angenommen werden, bedeutet dies für alle Beteiligten ein langsameres aber sichereres Vorankommen. „Die Entlastung unserer beladenen Rennfahrer mit Namensschild im Fenster stellt eine Erhöhung der Sicherheit dar. Zudem fließt der Verkehr auf dreispurigen Autobahnen wesentlich besser“, so Asfalter. Autofahrern auf solchen Autobahnen wird geraten, Kolonnen von LKW, die hinter einem osteuropäischen Heizölbenutzer mit 50 Stundenkilometern fahren, zu ignorieren und die rechte Spur zu meiden. (auto-skandal/as)







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