Eilmeldung: Opel abgemahnt wegen zu wenigen Schließungsgerüchten

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Rüsselsheim. Der Automobilhersteller Opel wurde vom Verband der deutschen Autojournalisten (VDDA) abgemahnt, weil er 2013 zu wenige konträre Schließungsgerüchte in Umlauf gebracht hat. Die Verlage, so hieß es im Schreiben an die oberste Riege des Managements, hätten ihre Redaktionen innerhalb der letzten vier Jahre auf Mehrarbeit bezüglich der Opel-Krise eingestellt. So wurden neue Arbeitsplätze geschaffen, die nun wieder abgebaut werden müssten. Opel soll gerade stehen für den Schaden, den die Versäumnisse 2013 angerichtet haben.

Produktion im Werk Rüsselsheim

Solange hier gearbeitet wird, anstatt Gerüchte zu streuen, sind Journalisten nicht glücklich: Opel-Produktion in Rüsselsheim. Bild:ampnet

Zudem verpflichtet sich Opel bei Akzeptanz der Abmahnung, wieder neue Gerüchte zur Krise zu streuen. So erwartet der Verband mindestens vier Werksschließungsgerüchte halbjährlich. Zudem soll Bildmaterial gestellt werden, das verärgerte Arbeitnehmer zeige. Zum Ende des Jahres solle dann eine Kehrtwende seitens des GM-Managements vollzogen werden, der zufolge alle Arbeitsplätze in Bochum erhalten blieben, um die Redaktionen in Schwung zu halten. Ein Dementi soll dazu kurz vor Weihnachten auf dem Fuße folgen.

Die Abmahnung wird derzeit in Rüsselsheim geprüft. Sollte Opel die Abmahnung hinnehmen, könnte der Automobilhersteller etwa 500 Arbeitsplätze in den Redaktionen erhalten. (der katalysator/mp)







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