BMW reserviert Nachkommastellen als Namen

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München. Der bayerische Automobilhersteller BMW hat sich die Nachkommastellen hinter den Ziffern 1-9 als Markennamen eintragen lassen. Hintergrund ist der globale Druck, jede Nische auszunutzen. Da es schon BMW 1er bis BMW 8er gibt, kommt der Hersteller stark in Bedrängnis und reservierte nun vorsorglich Nachkommastellen. Als nächste Neuentwicklung ist ein BMW 4.1 im Gespräch.

Am interessantesten ist wohl, dass BMW gerade nach der Entwicklung des neuen 4ers auf diese Idee kam. Offenbar startete die sportliche Version des Dreiers so gut, dass selbst da noch ein Nischenauto zwischen BMW 4er und BMW 5er passt. Das wäre dann der von Spezialisten vermutete BMW 4.1.

Das ging BMW lange an die Nieren: Die Namensrechte für die Nachkommastellen waren heiß umkämpft.

Das ging BMW lange an die Nieren: Die Namensrechte für die Nachkommastellen waren heiß umkämpft.

Inzwischen haben mehrere Hersteller angekündigt zu klagen. Aus der Presseabteilung von Porsche hört man, dass die Idee dort schon vor 40 Jahren bestanden habe. Weil die Ziffern nicht eintragbar waren, habe man sich dann darauf besonnen den Namen 911 für alle Ewigkeit beizubehalten. Um die Kunden nicht zu verwirren, habe man am Design auch so gut wie nichts verändern wollen. Porsche sieht sich daher seit Jahren in seiner Kreativität beschnitten. Produktionsvorstand Michael Macht: „Wir fertigen in Leipzig mittlerweile Mainstream-Autos, damit sich die Designabteilung wenigstens ein bisschen austoben kann. Dass BMW den Zuschlag für die Nachkommastellen bekommen hat, ärgert uns enorm“.

Audi hat ebenfalls eine Untersuchung angekündigt. Da auch dort alle Ziffern bis 8 (Audi A8) mittlerweile belegt sind, dachte man über Nachkommastellen nach. So habe man den Audi A3.14159265359 im nächsten Jahr herausbringen wollen, um die intellektuelle Gruppe von A3-Käufern besser ansprechen zu können. Ein „Big Bang Edition“ war im Gespräch. Einer Studie zufolge seien A3-Käufer bisher nämlich nicht reich genug, um alle überflüssigen Extras zu kaufen. Die meisten wollten nach Aussage von Audi nur nach außen hin besser wahrgenommen werden als ihre farblosen Kollegen im Golf. Dieser Plan könnte an den Namensrechten von BMW kläglich scheitern. (auto-skandal/vp)







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