Auto begeht Selbstmord als es neuen Besitzer sieht

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Duderstatt. In der Gemeinde Duderstatt hat sich ein Fahrzeug selbst entzündet, nachdem es von jemandem bei einem Gebrauchtwagenhändler erworben wurde. Die Polizei geht derzeit nicht von einem Verbrechen, sondern einer Selbstentzündung des Golf aus. Dieser habe offenbar versucht, sich umzubringen, um möglichen Fehlbenutzungen durch den neuen Besitzer zu entgehen.

VW Golf brennt

Hat offenbar nach der Begutachtung des neuen Besitzers den Freitod gewählt: depressiver VW Golf. Bild: ampnet

Am vergangenen Montag fand sich nach Polizeiangaben ein junger Mann bei einem ortsansässigen Gebrauchtwagenhändler ein, um einen VW Golf II zu besichtigen. Der Randgruppenmusikhörer und leidenschaftliche Schützenfest-Unruhestifter sei dort in weiten Hosen und mit einem Bushido-T-Shirt bekleidet aufgeschlagen. Nachdem er den Golf begutachtete und die räumlichen Gegebenheiten für den Einbau eines sogenannten „Ballerkastens“ (Subwoofer) überprüfte, entschied er sich für eine Probefahrt. Nach Angaben des jungen Mannes sei der „Pimpschlitten“ nicht richtig angesprungen und habe schon auf der Fahrt etwas gebockt. Da der junge Mann aber nicht mehr „Cash aus seinem Hustle“ ausgeben konnte, kaufte er den Wagen vom Händler. Dieser sei dem jungen Mann sogar mit 10 Euro und einem Scheibenwischerset preislich enorm entgegen gekommen.

Während die beiden im Kassenbüro des Verkäufers Tobias Shane Muhammad Blümchen saßen, sei der Golf draußen in Flammen aufgegangen. Löschversuche der sofort alarmierten örtlichen Feuerwehr blieben erfolglos. Ein Feuerwehrmann dazu: „Wenn ein Auto beschließt zu brennen, dann können wir nichts machen. Wer sich nicht helfen lassen will, brennt auf“.
Nach Angaben des Verkäufers habe das Fahrzeug schon lange vorher erste Anzeichen für eine Depression gezeigt. An grauen Tagen war es kaum angesprungen und habe nichtmal mehr eine angemessene Menge an Benzin verbrennen wollen. Zudem blockierten bei mehreren vorausgegangenen Probefahrten plötzlich die Bremsen, sodass das Fahrzeug wieder abgeschleppt und zum Hof zurückgebracht werden musste. Als Grund dafür gibt Blümchen an, dass er Wochen vorher einen Konzernbruder verkauft habe, der direkt neben dem Golf stand.

Gegenläufige Äußerungen kamen seitens der Gerichtsmedizin, die in einer Vertragswerkstatt unter Anwesenheit mehrerer Autoforensiker nur noch den Tod feststellen konnte: „Nach allem, was wir wissen, hat sich das Fahrzeug dem Besitz des Käufers entziehen wollen, der geplant hatte, den Youngtimer in eine rollende Asidisko zu verwandeln“. Tatsächlich deckt sich diese Aussage mit den Ermittlungen der Polizei. Diese hatte bereits Subwoofer mit Neonbeleuchtung, Riffelblech-Fußmatten, Chrom-Einstiegsleisten und Klarglas-Rückleuchten in der Wohnung des Käufers beschlagnahmt. (ampnet/asl)







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